“HomBuch” ist die größte Buchmesse im Saarland

Einmal im Jahr wird Homburg zum Mekka deutscher Leseratten und Bücherfans. An zwei Tagen im Spätsommer findet hier die “HomBuch” Messe statt, die Besucher aus ganz Deutschland anzieht. Sie reisen an, um Autoren zu treffen, Lesungen zu besuchen, sich Bücher signieren zu lassen und sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten. Die HomBuch ist die größte Buchmesse im Saarland und ein Aushängeschild für die Region. Dieses Jahr findet die Buchmesse zum achten Mal statt und überrascht ihre Besucher mit einem ganz neuen Konzept.

Zum ersten Mal sollen auch Lesungen außerhalb des Kulturzentrums Saalbau stattfinden, zum Beispiel in Restaurants, Reisebüros, Friseurläden und anderen Geschäften in der Innenstadt. Damit soll die HomBuch zu einem Lesefest werden, das die ganze Stadt in eine Literaturbühne verwandelt und an dem sich alle Menschen in Homburg beteiligen können. Im Saalbau selbst stellen sich rund vierzig mittlere und kleine Verlage und Autoren aus der Region und über ihre Grenzen hinaus vor und präsentieren ihre Bücher aus den unterschiedlichsten Sparten. Ob Krimi, Lyrik, Kinderbücher oder Fantasy, hier ist für jeden etwas dabei.

Darüber hinaus gibt es dieses Jahr zum ersten Mal einen Ehrenpreis, der die saarländisch-französischen Beziehungen stärken soll. Dieser geht an die deutsch-französische Schriftstellerin Sylvie Schenk. Weitere Auszeichnungen sind der Kinder- und Jugendbuchpreis, der Ulli Potofski verliehen wird, und der Sachbuchpreis, der an Roland Röder geht. Außerdem ehrt man Jens Schumann mit dem Fantasy-Preis, Juli Zeh mit dem Preis für Belletristik und Rita Falk als beste Krimi-Autorin.

Man kann sich auch auf Lesungen von anderen Bestseller-Autoren freuen, wie zum Beispiel dem Krimiautoren Sebastian Fitzek, dem Gesundheitsberater Professor Doktor Dietrich Grönemeyer, der Schauspielerin Elena Uhlig, Max von Thun, Markus Heitz und Christoph Biemann, den man von der  kennt.

Nicht nur Literatur, sondern auch soziales Engagement steht bei der HomBuch hoch im Kurs, denn ein Teil des Eintrittsgeldes geht an das “Ronald McDonald-Haus Homburg”, das schwerkranken Kindern und ihren Familien ein vorübergehendes Zuhause bietet.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *